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Heute früh dachte ich bei einem Blick aus dem Fenster, owei das sieht aber nicht gut aus. Trotzdem bin ich mit meinen ganzen Kameras im Gepäck hinunter zum Hafen. Von meinem Hotel, in das ich aufgrund der Feierlichkeiten er total ausgebuchten Hotels umziehen musste, ist noch viel näher am Hafen. Das Camoes liegt praktisch in zweiter Reihe in einer Parallelstraße der Küstenstraße. Es ist es sehr gepflegt und gut ausgestattet mit einem reichlichen Frühstücksbuffet. Leider liegt mein Zimmer ziemlich ungünstig, das Fenster zum kleinen Innenhof mit einer schönen Sitzgelegenheit und einer Art Wasserstelle. Das wirklich unangenehme ist allerdings das laute brummelnde Geräusch, das einem bei offenem Fenster Tag und Nacht nervt. Vielleicht ist es die Abluft der Wäschetrockner oder die Küche? Ich weiß es nicht. Riechen kann ich nichts, aber die Geräuschbelästigung ist, gerade in der Nacht, sehr unangenehm. Tagsüber bin ich ja fast nie im Zimmer.

Jedenfalls habe ich mich heute früh wahnsinnig gefreut, dass trotz der sehr tief hängenden Wolken die Ausfahrten stattfanden. Die Männer im Ausguck hatten aber heute einen besonders schweren Job. Die Sicht direkt an der Insel war schlimm. Ein bisschen weiter draußen war es aber wieder  ganz gut.

finnwal 2

Wir sahen Finnwale und wieder sehr verspielte interessierte Gewöhnliche Delfine. Und genau wie bei der Fahrt mit dem Zodiac kam einer direkt ans Boot, stoppte und hielt ganz genau Ausschau. Das ist doch verrückt. Man reimt sich da die wildesten Dinge zusammen.

Nachmittags bin ich aufs Zodiac, weil ich bei den schönen Delfinen noch einmal Unterwasser etwas hinzubekommen. Leider hatten wir nach mehreren guten Sichtungen von einem große und einem kleinen Finnwal, kein Glück mehr und fanden keine Delfine. Da kann man niemand einen Vorwurf machen Der Mann oder die Männer im Ausguck saßen in Wolken und die Biologin und der Skipper können auch nur suchen und keine Wunder bewirken.

finwal

Auf diesem Bild unten sieht man toll den hellen Unterkiefer.

finnwal nachittags

Wir haben uns allerdings über das Zodiac eines anderen Unternehmens geärgert. Die sind doch glatt so gefahren, dass sie genau über die Stelle gesteuert habe, wo man den Finnwal vermuten musste. Kurz danach sind sie ihm dann viel zu nah aufgefahren. Gott sei Dank ist Futurismo da anders. Sie halten sich immer zuverlässig an die Regeln, um die Tiere bestmöglich zu schützen und so wenig wie möglich zu belästigen. Deshalb bin ich auch ohne Abstriche begeistert und kann sie nur wärmstens weiterempfehlen. Wenn dann noch die Biologinnen und Biologen auf die Verschmutzung der Meere hinweisen, und dass jeder vor allem weniger Plastikmüll produzieren sollte, und darauf verweisen, wie schlimm die Haltung von Delfinen ist, hüpft mein Herz vor Begeisterung. Die Mitarbeiter haben einfach den richtigen Spirit.

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