Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Gestern dachte ich noch, wie schlimm es für mich sein wird wenn ich abreisen muss. Dann kamen heute noch zwei schöne Touren. Die erste bei Sonnenschein und recht entspannt, mit tollen Eindrücken von Blauwalen, einmal schwammen sogar zwei fast nebeneinander. Nachmittags wurde es deutlich welliger und das Fotografieren war wirklich schwierig. Zum Teil waren die Giganten recht nah, was natürlich für Fotos prima war. Das lag natürlich nicht an unserem Skipper Mario, der sich sehr gut an die strengen Abstandsregeln hält, sondern an den Walen selber. Einmal musste ich sogar mein Objektiv einfahren.

Je nachdem, wie gerade das Boot zu den Wellen stand, gab es heftige Spritzer bis weit auf den Katamaran. Einige Leute wurden ziemlich nass, doch die meisten fanden es lustig. Alle musssten natürlich extrem vorsichtig mit den Kameras sein, was bei der Schaukelei extrem schwierig  wurde.

Als erstes fanden wir zu meiner großen Freude die Gemeinen Delfine. Sie jagten gerade und über ihnen flatterten wie verrückt die Gelbschnabelsturmtaucher. Das war ein Anblick … fantastisch! Leider führte das auch dazu, dass die Delfine ständig im Zickzack schwammen und so habe ich mich mit den Fotos ein bisschen dumm angestellt. Trotzdem wind mir ein paar gute Aufnahmen gelungen.

Danach sahen wir einige Blauwale. Auch diesmal hatten wir Glück und einer tauchte recht nah am Katamaran aus der Tiefe auf. Es war beinahe zu nah für meine Kamera und fast hätte ich vorne ein Teil des Maules verpasst. Das war knapp. Ein Wal, der etwas weiter weg schwamm, zeigte seine Fluke und ich habe es trotz des Wellengangs tatsächlich geschafft, diesen tollen Moment gegen die Sonne irgendwie zu erwischen und ein Foto zu machen. Für mich ist das ein geniales Bild, auch wenn es vielleicht viele für nicht gelungen halten. Auf einem Foto kann man die Rippen des Blauwals gut sehen. Ein Indiz, dass diese Giganten ausgehungert hier eintreffen und ihre ersten Ordentlichen Krill Portionen zu sich nehmen, bevor sie endgültig in die nahrungsreichen Gebiete im Norden abziehen.

Ich kam eigentlich gut mit den Bedingungen zurecht, aber am Ende war ich dann total geschafft und müde. Bis zum Schluss stand ich im Wind, um auch noch die letzten Augenblicke zu genießen. Ich werde sicher wiederkommen, weil ich mich hier so wohl fühle. Als wir in den Hafen einfuhren, begann es zu regnen. Es hörte noch einmal auf, als ich zum  Hotel lief. Danach schüttete es wie aus Kübeln und das macht mir den Abschied ein bisschen leichter. Ponta Delgada weint, weil ich abreise.

Ich werde auch nach meiner Heimreise noch einige Beiträge schreiben, weil es noch viel zu zeigen und ein bisschen was zu erzählen gibt. Von der Insel habe ich dieses Mal nichts  gesehen, aber das macht nichts. Ich hatte meine Priorität auf die Meeressäuger gesetzt und diese Erfahrungen und wunderbaren Begegnungen sind für mich am wichtigsten.

Es gab bereits einen herzlichen Abschied mit vielen Futurismo Mitarbeitern. Alle waren wahnsinnig nett und herzlich. Es gab viele herzliche Umarmungen. Ich wette, der ein oder andere wird mich denken: „Ja wo ist denn Doris“, nachdem ich 12 Tage ständig auf einem der Boot war und sie während einer Tour schon meinten: „Doris ist irgendwie überall gleichzeitig“. Miranda lachte: „Wie viele gibt es von dir?“

Was für eine tolle Zeit, die ich wieder erleben durfte. Mir wird das Meer fehlen. Aber ich bin sehr motiviert, neue Kunstwerke zu schaffen und die Menschen für diese Tiere mit Bildern und Geschichten zu begeistern.

***

Yesterday I thought how bad it would be for me if I had to leave. Then today came two nice tours. The first one in sunshine and quite relaxed, with great impressions of blue whales, once even two swam almost next to each other. In the afternoon it became much wavier and taking pictures was really difficult. Some of the giants were quite close, which was great for photos, of course. Of course, this was not due to our skipper Mario, who adheres very well to the strict distance rules, but to the whales themselves. Once I even had to retract my lens.

Depending on how the boat was standing to the waves, there were heavy splashes up to far on the catamaran. Some people got pretty wet, but most found it funny. Everyone had to be extremely careful with the cameras, which became extremely difficult during the rocking.

First, to my great delight, we found the common dolphins. They were hunting fish and the Cory’s shearwater were fluttering like crazy above them. That was a sight… fantastic! Unfortunately this also led to the dolphins constantly swimming in zigzag and so I did a bit stupid with the photos. Nevertheless, I managed to get some good shots. On a photo you can see the ribs of the blue whale well. This is an indication that these giants are starving  and are taking their first large portions of krill before leaving for good in the nutritious areas of the north.

 

After that we saw some blue whales. Also this time we were lucky and one appeared quite close to the catamaran from the depth. It was almost too close for my camera and I almost missed a part of the muzzle in front. That was close. A whale swimming a little further away showed its fluke and despite the waves I actually managed to somehow catch this great moment against the sun and take a picture. For me this is an ingenious picture, even if many may not think it was successful.

I actually got along well with the conditions, but in the end I was totally exhausted and tired. I stood in the wind until the end to enjoy the last moments. I’ll be back for sure, because I’m so comfortable here. When we entered the harbour it started to rain. It stopped again when I walked to the hotel. Then it poured like from buckets and that makes it a little easier for me to say goodbye. Ponta Delgada is crying because I’m leaving.

I will continue to write some entries after my return home, because there is still a lot to show and a little bit to tell. I didn’t see anything off the island this time, but it doesn’t matter. I had set my priority on the marine mammals and these experiences and wonderful encounters are most important to me.

There was already a warm farewell with many Futurismo employees. Everyone was incredibly kind and cordial. There were many warm hugs. I bet one or the other will think to myself: „Where is Doris?“ after I was on one of the boats for 12 days and they already said during a tour: „Doris is somehow everywhere at the same time“. Miranda laughed, „How many of you are there?“

What a great time I had again. I’ll miss the sea. But I am very motivated to create new artworks and to inspire people for these animals with pictures and stories.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator

Werbeanzeigen