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Nachdem ich gestern ein wenig langsam gemacht habe und nachmittags nicht draußen war, ging es heute wieder mit vollem Tempo weiter im Pico-Abenteuer. Aber bevor ich von den beiden Ausfahrten berichte, möchte ich noch von gestern Nachmittag.

Gestern fuhr ich mit dem Jeep von Silke/TourBalance nach Madalena. Einen Jeep fahre ist einfach ultra cool. Man sitzt so hoch und allein dieses riesen Auto hier über die Straßen und Wege zu fahren, über die Küstenstraße und die Hochebene, ist ein Abenteuer für sich. Ich bin Silke so dankbar, dass sie mir das Auto anvertraut.  Zurück zu Madalena. Ich wollte sehen ob das Museum von Malcom Clarke, das sich vor Jahren noch in Sa Joa befand. Ich habe es bei meinem allerersten Besuch in Lajes angeschaut und war begeistert. Als der Forscher starb, wurde das Museum geschlossen und in Madalena wieder eröffnet. Ich fuhr also neugierig ein Viertel um die Insel herum und fand auch gleich das Gebäude. Ein Zettel: das Museum wurde im April durch eine Überschwemmung stark beschädigt und die Ausstellung befindet sich nun im 1. Stock der City Hall. Aber wo war in Madalena die City Hall? Es folgt eine sehr umständliche Suche mit noch umständlicheren Wegbeschreibungen und lasst euch gesagt sein, wenn jemand von der Insel sagt: „zu Fuß 10-15 Minuten“, dann seit ihr in 2-3 Minuten dort. Jedenfalls war die Ausstellung inzwischen auch nicht mehr in der City Hall, sondern neben dem Mini-Fischmarkt in einem sehr kleinen Gebäude. Es gibt ein paar interessante Schaubilder, die man jedoch auch so in jedem Fachbuch über Pottwale findet. Ein paar wenige Exponate von Knochen und Tintenfischschnäbeln. Und es lief in Dauerschleife ein Film mit einem Interview mit Malcom Clarke. Fazit: Wenn ihr nicht zufällig in Madalena seid und Zeit übrig, dann lohnt sich leider die kleine Ausstellung überhaupt nicht. Das ist extrem schade, denn ich war damals so begeistert. Er hatte so viel wissen und nun geht es verloren, weil er nicht einmal ein Buch geschrieben hat.

Jetzt zu meinen Ausfahrten von heute. Wie immer: Ausgangspunkt Bela Vista Walewatching und die Boote, Skipper und Guide von Aqua Acores. Inzwischen haben auch meine Futurismo-Freunde von Sao Miguel nach Jahren wieder ein schönes eigenes Zodiac, aber die Sache ist ein wenig verzwickt und ich möchte es nicht kompliziert machen.

Aqua Acores hat drei Boote: Zodiac Little Boy, großes Zodiac Oceanos und die Yacht Moby Dick.

Heute war ich zweimal mit Little Boy draußen. Der Vormittag  war sehr erfolgreich. Fleckendelfine, Pottwale, Fleckendelfine, Rundkopfdelfine … es gab ständig wo was zu sehen. Unter Wasser ist mir auch ein bisschen was gelungen. Mal sehen, wann ich das aufbereite. Die Fotos mit der GoPro haben allerdings keine Ausbeute gebracht.

Nachmittags war ich voller Hoffnung, dass es noch einmal so toll, oder noch toller wird. Leider war das dann nicht ganz so gut. Wir düsten erst die ganze südliche Inselseite ab, bevor wir dann endlich nach mindestens 1,5 h große Tümmler fanden. Das war dann allerdings sehr schön und erst das zweite Mal, dass ich sie in diesem Jahr hier bei Pico sehen durfte. Später fanden wir auch noch zwei Pottwale, die sich aber wenig spektakulär zeigten und so bekamen die Gäste an Bord leider keine Fluke zu sehen.  Das tat mir für sie etwas leid, denn sie hatten bei der erfolglosen ersten Hälfte der Tour eine Engelsgeduld bewiesen und waren trotzdem guter Laune. Sie hätte eine Fluke verdient gehabt. Abe das ist halt die Natur. Wie sagt Camilo immer: „Every tour is different“.  Dem kann ich nur zustimmen.

After I did a little slow yesterday and wasn’t out in the afternoon, I continued my Pico adventure today at full speed. But before I report about the two exits, I would like to report about yesterday afternoon.

Yesterday I drove by jeep from Silke/TourBalance to Madalena. Driving a jeep is just ultra cool. You sit so high and just driving this huge car here over the roads and paths, over the coastal road and the plateau, is an adventure in itself. I am so grateful to Silke for entrusting me with the car.  Back to Madalena. I wanted to see if Malcom Clarke’s museum, which was in Sa Joa years ago. I looked at it on my very first visit to Lajes and was thrilled. When the researcher died, the museum was closed and reopened in Madalena. So I curiously drove a quarter around the island and found the building right away. A note: the museum was heavily damaged by a flood in April and the exhibition is now on the 1st floor of the City Hall. But where was the City Hall in Madalena? A very cumbersome search follows with even more cumbersome route descriptions and let yourself be told if someone from the island says: „on foot 10-15 minutes“, then you’ll be there in 2-3 minutes. Anyway, the exhibition wasn’t in the City Hall anymore, but next to the Mini Fish Market in a very small building. There are some interesting slides, but you can find them in every book about sperm whales. A few exhibits of bones and squid beaks. And a film with an interview with Malcolm Clarke was shown in a continuous loop. Conclusion: If you’re not in Madalena by chance and have some time left, then unfortunately the small exhibition isn’t worth it at all. That’s extremely unfortunate, because I was so enthusiastic back then. He had so much knowledge and now it gets lost because he didn’t even write a book.

Now to my excursions of today. As always: Starting point Bela Vista Walewatching and the boats, skipper and guide of Aqua Acores. Meanwhile my Futurismo friends from Sao Miguel have their own beautiful Zodiac again after years, but the thing is a bit tricky and I don’t want to make it complicated.

Aqua Acores has three boats: Zodiac Little Boy, big Zodiac Oceanos and the yacht Moby Dick.

Today I was out twice with Little Boy. The morning was very successful. Spotted dolphins, sperm whales, spotted dolphins, round-headed dolphins … there was always something to see where. Under water I also succeeded a little bit. Let’s see when I will prepare it. But the photos with the GoPro didn’t bring any yield.

In the afternoon I was full of hope that it would be so great or even more so. Unfortunately that was not so good then. We first hurried the whole southern side of the island before we finally found large bottlenose dolphins after about at least 1.5 h. That was very nice and only the second time that I was allowed to see them this year here at Pico. Later we also found two sperm whales, but they were not very spectacular and so the guests on board unfortunately didn’t get to see any fluke.  I was a little sorry for that for them, because they had shown patience during the unsuccessful first half of the tour and were still in a good mood. She would have deserved a Ffuke. But that’s just nature. As Camilo always says: „Every tour is different“.  I can only agree with that.

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